Von einer Mutter, die nicht loszog, um arbeiten zu gehen

Es war einmal eine Zwillingsmutter. Die hatte zwei Söhne. Nämlich die Zwillinge. Bevor die Kinder das Licht der Welt erblickten, war der werdenden Zwillingsmutter klar, dass sie mindestens für zwei Jahre ihren Beruf an den Nagel hängen würde, um sich der Aufzucht der Jungen zu widmen. 

Die Zwillbos – wie die Zwillinge fortan genannt wurden – wurden geboren und wuchsen ein bisschen heran. Erst einen Monat, dann zwei. Dann drei, dann vier, dann fünf. Die Zwillingsmutter und Ihre Abkömmlinge besuchten Krabbelgruppen und machten viele Bekanntschaften mit anderen Müttern und ihrer Brut. Bis auf die geschichtsträchtigen Augenringe und das eine oder andere elterliche Zipperlein war alles gut. Im ersten Frühling der Kinderlein kam dann, zunächst ganz sachte, der Wind der Veränderung auf. Stimmen wisperten durch die Spielgruppen und Krabbeltreffen. „Und, wann beginnt ihr mit der Eingewöhnung?“; „Habt ihr schon einen Kitaplatz?“; „Wann gehen eure denn zur Tagesmutter?“; „Wie lange bleibst du denn noch zu Hause“ flüsterten sie. 

Die Fragen nehmen kein Ende

Zunächst hörte die Zwillingsmutter gar nicht so genau hin. Es betraf sie schließlich nicht, ihr Plan stand ja fest. Doch die Stimmung wurden lauter und häufiger, und sie stellten mit der Zeit auch andere Fragen: „Brauchst du deinen Job denn nicht auch für dein Ego?“; „Reicht denn das Geld, wenn nur einer arbeiten geht?“; „Willst du denn nicht mehr sein als nur Hausfrau und Mutter?“; „Denkst du nicht, dass deine Kinder andere soziale Kontakte und Förderung brauchen?“ 

Als die Nächte gerade mal wieder besonders kurz waren und am Ende des Schlafes stets noch so viel Müdigkeit übrig blieb, kam die Zwillingsmutter ins Grübeln. Offenbar hatte sich mindestens eine dieser Stimmen beim letzten Krabbeltreff in ihr Ohr verirrt und nach Hause begleitet. Sie wurde unsicher. Würde sie es auf Dauer auch alleine schaffen, die Kinder tagsüber zu betreuen, wenn der Zwillbo-Papa seinen Studienabschluss in der Tasche hat und fortan in Brot und Lohn steht? Müsse sie nicht aufpassen, dass sie in ihrem Beruf, in dieser schnelllebigen und umkämpften Medienwelt nicht den Anschluss verliert? Werden innerhalb von zwei Jahren nicht ganze Medien revolutioniert? Wäre es nicht auch ganz schön, ein bisschen Zeit für sich selbst zu haben? Und eh‘ sie sich versah, hatte sie mitten auf dem Zug in Richtung Kinderbetreuung platzgenommen, um die erste Tagesmutter kennen zu lernen. Mit gemischten Gefühlen. Und viel Skepsis. Zu recht, wie sich zu einem späteren Zeitpunkt herausstellen sollte. 

Das bisschen Haushalt. Und Zwillinge.

Doch nicht nur das seltsame Bauchgefühl mit dieser ersten Tagesmutter beeinflusste die Zwillingsmutter. Als just am selben Nachmittag der erste Zwillbo aus der Ära der Immobilität in das Zeitalter der eigenständigen Fortbewegung mittels Robb-Bewegungen eintrat, wurde ihr bewusst, dass sie Entwicklungsschritte dieser Art keinen Falls verpassen möchte. Sie erteilte den Stimmen Redeverbot und ging ihres Weges. 

Aber um sie herum schmiedeten fast alle Mitmütter große Pläne. Mal wieder regelmäßig zum Sport gehen, wollten viele. Auch mal in Ruhe einen Kaffee trinken, einen Gedanken zu Ende denken oder gar eine vollständige Unterhaltung führen. Abgefahren. Andere freuten sich auf Lebensmitteleinkäufe ohne mütterliches Krisenmanagement an der Kasse oder die Rückkehr zur Einhaltung gewisser Hygienestandards in der eigenen Wohnung. Das klang auch für die Zwillingsmutter wie der Eintritt ins gelobte Land. Als dann noch neue berufliche Möglichkeiten vor ihr Aufstellung nahmen und sprachen „Hallo, wir könnten dafür sorgen, dass du den Fuß in der Tür behältst und mal was anderes machst als Popo ab- und Spucke wegwischst“, da dachte sich die Zwillingsmutter, dass man ja noch einmal einer anderen Tagesmutter eine Chance geben könnte. 

Und wie es irgendjemand wollte, vielleicht war es der Zufall, man weiß es nicht genau, trafen sie zwei nette Frauen, die gemeinsam Kinder betreuen wollten. Weil das Bauchgefühl bei diesen Menschen stimmte, hatte die Zwillingsmutter – ehe sie sich versah – auch einen Betreuungsvertrag unterschrieben. Obwohl es ihr ganz schön viel Trennung erschien, wenn die Kinder an fünf Tagen von 8.30 bis 15 Uhr woanders sein sollten als im Zwillbo-Bau. Aber es waren ja noch ein paar Monate Zeit. Bis dahin wären die Zwillbos um einiges älter und verständiger und würden schon gut begreifen, was passiert und dann würde auch der Zwillingsmutter die Trennung nicht mehr all zu arg erscheinen. Aha.

Die Wochen gingen ins Land und wurden zu Monaten. Und während sich der Zeitgeist freute und triumphierte [„Siehst du, jetzt habe ich dich auch in der Tasche“], kam die Zwillingsmutter mehr und mehr ins Grübeln. Wollte sie dieses Lebensmodell, das da am Horizont auf sie wartete wirklich? Und obwohl die Zwillbos zur Mittagszeit oft zu kleinen breispuckenden Fieslingen mutierten und die Nächte weiterhin vom Prädikat der Kürze geprägt waren, dachte die Zwillingsmutter Mittag für Mittag schmerzlich daran, dass sie all das vermissen würde. Es machte sie immer trauriger daran zu denken, dass bald jemand anderes ihre Kinder auf den Spielplatz und in den Mittagsschlaf begleiten sollte – sie waren doch noch so klein! Und außerdem wünschte sich die Zwillingsmutter, diese Aufgaben selbst zu übernehmen. Nicht auszudenken, wenn einer der Zwillbos seine ersten Schritte nicht an ihrer oder der Hand des Mannes tun würden. 

Als es soweit war, dass sie mittags neben den Kinderlein bittere Tränen weinte, fasste sie sich ein Herz. Sie sprach mit dem Zwillbo-Papa und bat um Aufschub. Nein, vielmehr bat sie um seine Meinung und um Unterstützung. Er bestärkte sie darin, ihrem Herzen zu folgen. Gemeinsam schmiedeten sie den Plan um. Der Zwillbo-Papa rechnete hin und her, so dass bald klar war, dass vermutlich kein Zweitwohnsitz auf den Seychellen wohl aber ein bescheidenes Familienleben finanzierbar sein dürfte, wenn er der einzige bliebe, der sich um die regelmäßige Auffüllung des Bankkontos kümmert. Und weil er ein löwenmutiger Zwillbo-Papa ist, der der Zwillingsmutter oft unangenehme Dinge erspart [das weiß die Zwillingsmutter sehr wohl und ist sehr dankbar dafür], erklärte er auch der Tagesmutter, dass die Zwillbos nicht wie verabredet in wenigen Wochen zur Eingewöhnung erscheinen würden. Die Tagesmutter war vermutlich nicht unbedingt begeistert, aber zeigte sich dennoch verständnisvoll – was die Zwillbo-Eltern darin bestärkte, dass sie mit dieser Frau prinzipiell eine gute Wahl getroffen hätten. 

Und die Zwillingsmutter? Sie ist natürlich oft müde, manchmal genervt, zeitweise an ihren Grenzen, aber in der Summe sehr glücklich, ihre Kinder gerade noch selbst durch den Tag zu begleiten. Sie ist froh, dass die ganze Bande nicht um 8 Uhr abfahrbereit sein, und sich der Tagesrhythmus der Kinder der Betreuungszeit anpassen muss. 

Zuweilen fühlt sie sich aber schon wie ein speziell gelagerter Sonderfall. Ein klein wenig muss es sich so vor 30 Jahren angefühlt haben, wenn man als Mutter NICHT zu Hause bei den Kindern geblieben ist, sondern arbeiten ging: Man war ein kleines bisschen ein Sonderling. Denn die meisten Frauen im Umfeld der Zwillingsmutter gehen spätestens nach 12 Monaten Elternzeit wieder in den Beruf zurück. Vielleicht verliert sie den Anschluss. Oder den Fuß in der Tür. Aber sie verliert zumindest keine Zeit mit ihren Zwillbos. 

Das ist die Geschichte der Zwillingsmutter. Für die hat sie sich entschieden. Es gibt viele verschiedene Geschichten. Für jede davon entscheidet sich eine Mutter aus ihrer jeweiligen Situation heraus. Und die meisten dieser Geschichten sind gut. Zumindest hat jede davon ihre Vor- und ihre Nachteile. ENDE

28 Kommentare Gib deinen ab

  1. Dem Herzen folgen ist in dem Fall das einzig Richtige! Wie das für eine Mutter aussieht mag unterschiedlich sein, Hauptsache sie ist ehrlich zu sich. Ich mache es wie du und stehe da absolut hinter, auch wenn ich die Stimmen kenne. Aber meine (und die des Papas) ist in dem Fall die einzige, die zählt!

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    1. doppelkinder sagt:

      Ich finde das total begrüßenswert – insbesondere, wenn man aus unserer leistungsorientierten Branche kommt.

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  2. Barbara Scharnowski sagt:

    Liebe Juli,
    DEINE Geschichte ist eine schöne Geschichte. Und der Zwillbo-Vater scheint mir ein ganz toller zu sein !
    Und mir fällt ein, dass du noch gar nicht lange eine Mutter ohne Mutter bist. Auch da hast du deine ganz eigene Geschichte und darfst dir alle Zeit lassen, die dein Herz braucht.
    Geh‘ unerschrocken weiter.

    Von Herzen

    Babsi Scharnowski.

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    1. doppelkinder sagt:

      Danke, liebe Babsi! Du findest immer so tolle Worte!!!!

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  3. Pingi3107 sagt:

    Ich gehe auch erst im nächsten Jahr wieder.Meine Zwillbos sind dann fast zwei.Vorher dachte ich immer,dass ich die Arbeit total vermisse und Kinder mit einem Jahr viel weiter sind.Und als ich gemerkt habe,wie klein sie dann noch sind und ich gelernt habe (was war ich diesbezüglich naiiiiiiiv),dass man bei KiTas ja nur im Sommer anfangen kann und nicht „einfach so“,da war mir klar,dass ich das so nicht will (und der Papa auch nicht).
    Und zum Sport gehe ich bald mit den Krümeln,wir testen mal die Kinderbetreuung.

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    1. doppelkinder sagt:

      Alles richtig gemacht – und die Kinderbetreuung beim Sport oder die Großeltern sind gut Übungsfelder!

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      1. Pingi3107 sagt:

        Großeltern fallen komplett raus.Die eine Hälfte weiß nicht mal,dass es die Jungs gibt und die andere Hälfte betreut 50 Stunden die Woche das andere Enkelkind.Joa.Läuft …
        Ist ja nicht zu ändern..

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      2. doppelkinder sagt:

        Das kenne ich. Nicht komplett so, wie es bei euch ist, aber meine Schwiegereltern wohnen etwas weiter weg und sind noch berufstätig, und meine Mama, naja, weißt du ja. Aber ich will mich mal umhören, ob es nicht eine mobile Tagesmutter gibt, die mich an zwei Vormittagen hier zu Hause unterstützen könnte. Vielleicht gibt es ja so jemanden.

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  4. Stefani sagt:

    Eine ganz wunderbare Geschichte! Ich war mit meinen beiden (keine Zwillinge, sondern 18 Monate auseinander) gute 3,5 Jahre zuhause und fand es wunderschön. Klar auch teilweise super Anstrengend, aber als ich die Lütte dann mit 2 zur Krippe brachte war sie immer noch so klein und mein Baby. Manchmal geht es nicht anders und man muss wieder nach einem Jahr los, aber wir haben den Gürtel auch lieber etwas enger geschnallt und hatten davon so viel mehr! Die Zeit vergeht eh schon so schnell und gerade am Anfang lernen sie so schnell und viel. Wenn wir es uns finanziell hätten leisten können, wäre ich auch jetzt immer noch lieber Zuhause und meine beiden kleinen (mittlerweile 4&5 Jahre alt) hätten nur einen kurzen Kita Tag und keinen 8 Stunden Vollzeit Platz.
    Alles gute für die dann irgendwann anstehende Kita Wahl, ich hoffe ihr findet wieder solche Herzmenschen für die süßen Zwillbos!

    Stefani

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    1. doppelkinder sagt:

      Vielen lieben Dank! Ich glaub, wir bleiben einfach mit Herz und Bauch im Kontakt, dann wird es schon werden 😊 toll, dass du dir die Zeit nehmen konntest!

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  5. Lena sagt:

    Mir ging es ganz ähnlich. Wir hatten für unser kleines Mädchen einen raren Krippenplatz in der Kita des Großen ergattert und der Kopf hielt das alles für eine sinnvolle Lösung. Doch dann wurde das Herz immer lauter und sagte kurz vorher: Stopp! Jetzt bin ich froh, dass am Dienstag noch keine Eingewöhnung beginnt und muss „nur noch“ einen Plan B für meinen Wiedereinstieg im neuen Jahr finden. Aber erstmal fühlt es sich sehr richtig an. Aber es stimmt schon, bei mir gehen auch fast alle wieder arbeiten. Mal sehen, was wir dann für ein Programm machen…

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    1. doppelkinder sagt:

      Das ist total mutig von dir! Ich bin überzeugt davon, dass es das richtige ist! Viele liebe Grüße!!

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  6. Christine sagt:

    DANKE! Selten habe ich so einen schönen und bestärkenden Text zu diesem Thema gelesen!!!

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    1. doppelkinder sagt:

      Ich sage DANKE!!!!! Für dein tolles Feedback! 😊

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  7. Du machst das prima – ganz nach Gefühl! Genieß diesen Entschluss! Ch ja, und wenn sie Stimme mal flüstert „wärste mal doch losgegangen um zu arbeiten“ an den Tagen, wo das kleckerhafte Essen der Zwillbos nervt oder oder, dann darfst Du diese Stimmer mit der Gewissheit zurückweisen, dass das Gras der arbeitenden Mutter manchmal auch stimmend auf der anderen Seite des Zaunes hört – oder so 😆

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    1. doppelkinder sagt:

      Das stimmt 😃 es kommen garantiert Tage, an denen ich die Mütter betreuter Kinder beneiden werde! 😃

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  8. Eve sagt:

    Hallo! Ich habe beim Lesen richtig mitgefiebert und gehofft, dass du mit deinen Zwillbos noch ein Weilchen „zu Hause“ bleibst 🙂

    Ich kann verstehen, dass es bei manchen das Bankkonto nicht zulässt. Wir selbst schnallen dem Gürtel momentan auch enger und ich bin mit meinen zwei Wilden daheim. (keine Zwillinge, kurzer Altersabstand). Ich finde sie sind mit einem Jahr noch soo klein….

    Ehrlich gesagt finde ich die moderne „Erziehung“ heutzutage sehr widersprüchlich… Den Babys soll es an nichts fehlen, es soll niemals schreien, gestillt wird nach Bedarf, immer im Tragetuch und am besten noch Familienbett. Und dann kommen die kleinen stundenlang ohne Mama außer Haus und sollen sich „eingewöhnen“.
    Finde es furchtbar, dass die Familienpolitik in Deutschland nicht kinderfreundlicher ist und Mütter wegen dem fehlenden Geld oft gezwungen sind, nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen.

    Kleine Kinder brauchen ihre Eltern. Sie werden doch sowieso zu schnell groß und dann kann man ja wieder was „für sein Ego“ tun..

    Tut mir leid, wenn sich jemand angegriffen fühlt. Ich selbst werde wegen dieser Meinung und weil meine Kinder mit mir zu hause sind, ja auch oft „angegriffen“ 🙂

    Puh ich verkrümel mich lieber…

    Zwillingsmutter, du machst das super!

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    1. Jana sagt:

      Mir geht’s wie Eve, obwohl ich glaube, dass die Mütter, die eben einen Erziehungsstil im (weiteren) Sinne von ap leben, auch die sind, die „Probleme“ mit der frühen Trennung haben. Wir bleiben auch mindestens 2 Jahre komplett zu Hause, für ein bisschen Taschengeld gehe ich lieber am Wochenende ein paar Stunden putzen, in der Zeit arbeitet der Papa an einer guten Vater-Sohn-Bindung und ich muss kein schlechtes Gewissen haben 😉

      Liebe Juli, ich finde es toll dass du auf dein Herz gehört hast, deine Geschichte ging mir mal wieder richtig nahe, weil sie so typisch für unsere Zeit ist und sich auf so vieles andere übertragen lässt (Thema Langzeitstillen, Tragen, Erziehungsmaßnahmen, etc).
      Genießt die Zeit, alles Liebe!!

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      1. doppelkinder sagt:

        Danke dir, Jana! Und selbst zwei Jahre erscheinen mir so kurz in Bezug auf das ganze Eltern-Kinder-Leben!

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    2. doppelkinder sagt:

      Ich teile deinen Standpunkt total! Ich persönlich finde es auch zu früh, die kleinen aus dem „Nest zu schubsen“ – zumindest für mich hätte es sich so angefühlt.

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    3. doppelkinder sagt:

      Und ich finde es toll, dass du deinen Standpunkt hier so vertrittst. Und die greifst ja niemanden an!

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  9. Manuela Weimar sagt:

    Bravo, super Entscheidung! Kein Geld der Welt kann dir die Zeit mit deinen Kindern ersetzen. Mir war immer wichtig alles selbst zu erleben und nicht von anderen erzählt zu bekommen.

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    1. doppelkinder sagt:

      Dankeschön! Ja, ich fände es auch total schwierig, wenn nicht ich all das mit ihnen erleben dürfte!!

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  10. danynoe sagt:

    Ich kann soo mit Dir mitfühlen! Ich wäre soo gerne länger zu Hause geblieben, allerdings ist das in Spanien, wo wir leben, noch ein bisschen krasser. Nach 16 Wochen (!!!) ist es vorbei mit Elternzeit und die meisten Mütter müssen aufgrund der fatalen ökonomischen Situation wieder arbeiten, so sie denn einen Job haben. Mit ein bisschen Glück, Urlaub und kumulierter Stillzeit können sie vielleicht bis zu 6 Monate zu Hause bleiben, aber das ist es dann auch. Danach sind sie (manchmal eben nach 4 Monaten!) auf Kita oder Großeltern angewiesen. Ich persönlich habe es noch gut, weil ich viel von zu Hause aus arbeiten kann, aber ohne Großeltern und nun auch Kita kommen wir auch nicht aus. Halbtags wäre toll, aber das ist in meinem Beruf nicht möglich – entweder Du steckst entsprechend Zeit rein oder Du bist raus. Da blutet oft das Herz…

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    1. doppelkinder sagt:

      Oh Mann, das klingt wirklich hart! In vielerlei Hinsicht geht es uns da in Deutschland wirklich gut und zumindest das eine Jahr ist einem vergönnt. Liebe Grüße und danke für diesen Einblick!

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