Hier schlafen vier: Familienbett mit Zwillingen|Werbung

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Kürzlich hat mich der Online-Shop Dormando hat um einen Blogbeitrag zum Thema „Guter Schlaf mit Kleinkindern“ gebeten. Insofern handelt es sich beim folgenden Text um einen vergüteten, d.h. Sponsored Post in Kooperation mit Dormando, aber er umfasst dennoch meine persönliche Meinung.

Wer unser Leben schon seit längerer Zeit mitverfolgt, der wird sie kennen: meine überbordende Fantasie. Ich hatte so meine pränatalen Vorstellungen darüber, wie wir mit den neugeborenen Kinderchen leben – und vor allem wie wir schlafen würden. Und dass wir schlafen würden. Oder besser gesagt sie [und darum auch wir]. Die Zwillbos sollten zunächst in einem und dann später in zwei Beistellbetten liegen, und ich dachte [haha, an dieser Stelle muss ich selbst lachen], wenn sie dann etwa zehn, zwölf Monate alt sind, schlafen sie sicherlich in ihrem eigenen Zimmer. Denn dann schlafen sie ja auf jeden Fall durch [ich lache immer noch. Sehr laut.].
Ich kannte Eltern mit Kindern, bevor ich selbst Mutter zweier solcher Exemplare wurde. Doch in der Regel habe ich diese nur tagsüber gesehen. Und meiner älteren Schwester beispielsweise hat das Leben außerordentlich gute Schläfer beschert, die meinen Realitätsbezug in dieser Hinsicht vollständig demoliert haben. Doch die Zwillbos belehrten uns schnell eines besseren.

Ausgangssituation.

Denn sie schliefen weder gut ein, noch durch, noch aus. Ach ja, und in ihrem Bettchen schliefen sie auch nicht. In diesen verwaisten Schlafstätten hat zumindest unser Kleiderschrank lange Zeit zwei vielgenutzte Außenstellen gefunden. Die Zwillbos schliefen zwischen uns. Zumindest nach etwa acht Wochen. Davor schliefen sie ausschließlich AUF uns. So etwas hatte meine Fantasie nun absolut nicht vorgesehen. Auf 1,80 Metern war anfangs auch wirklich genug Platz für uns vier. Doch Kinder wachsen. Ihre Schlafgewohnheiten ändern sich.

Mittlerweile schlafen die Jungs immerhin in ihren Betten. Ein. Sie schlafen in ihren Betten ein. Diese flankieren nach wie vor das elterliche Nachtlager, sie verfügen mittlerweile aber ringsum über Gitterstäbe, um eigenmächtig geplante Fluchtversuche frühzeitig zu verhindern. Dennoch vollzieht sich im Laufe der Nacht bei uns stets eine wundersame Wanderung. Meist ist Zwillbo Zwo der erste, der seinen Weg ins große Bett findet. Er schläft einfach vorzugsweise mit dem Kopf unter Mamas Rippenbogen. Das war in der Schwangerschaft schon so. Jetzt bohrt er mir halt von außen seine Rübe in die Knochen. Damit er nicht vom Vater überrollt wird –  eine weitere Fantasie der Mutter – muss er außen liegen, zwischen eben dieser und seinem Bett. Um zu verhindern, dass er dort in die bettrahmenbedingte Lücke rutscht, mussten lange Zeit unsere Sofakissen im Schlafzimmer als Polster herhalten. Vom Schlafzimmerausstatter Dormando haben wir allerdings vor kurzem einige Produkte zum Ausprobieren bekommen, die uns geholfen haben, unser Bett mit ein paar einfachen Handgriffen zwillingstauglich zu machen.

Der Umbau kann beginnen.

Während Mads sich also meistens schon im ersten Teil der Nacht fröhlich in meine Rippen bohrt, rutsche ich im Verlauf der selbigen immer weiter in die Mitte, wo ich bislang allmählich mit der Schulter zwischen den Matratzen versank. Aua. Von Besucherritze konnte nicht die Rede sein, denn ich verweilte dauerhaft dort. Pepe stößt meistens erst in den frühen Morgenstunden zu uns. Er nimmt dann den Platz links außen neben meinem Mann ein.

Als ich dem Zwillbo-Papa erzählt habe, dass ich bei Dormando eine Liebesbrücke entdeckt habe, hat das zunächst einmal SEINE Fantasie verwirrt – dabei ist das doch eigentlich meine Baustelle.

Simple Technik.

Dieser T-förmige Lückenfüller macht aus dem unliebsamen Spalt zwischen den beiden elterliches Matratzen eine einheitliche Liegefläche, die es mir ermöglicht, die Nächte fortan wesentlich bequemer zu verbringen. Sofern unsere beiden 17-Monate-alten Schlafstörungen es mir in letzter Instanz gestatten. Der Steg bleibt auch tatsächlich dort, wo er hingehört: zwischen den beiden Matratzen – sogar bei groß angelegten Tobe-Aktionen der Zwillbos, die hoffentlich weiterhin ihren Schwerpunkt im Tagbereich haben werden. Durch das Material (Schaumstoff) hat die Brücke so viel „Grip“, dass tatsächlich nichts verrutscht. Meine Schulter dankt es mir definitiv, dass sie die Nächte nicht mehr in der Versenkung verbringen muss.

Seitenschläferkissen für An-den-Seiten-Schläfer.

Weil man als Zwillingseltern zudem über ein gewisses erweitertes Einfallsreichtum verfügen muss, haben wir unser Bett noch um zwei Seitenschläferkissen (Maße: 40 x 140 cm) erweitert. Wenn die Jungs nachts herüber kommen, verhindern die Kissen, dass die Kinder an unerwünschte Stellen rutschten oder sich gegenseitig vom Schlafen abhalten – denn im Zweifelsfall kann man damit auch eine Barriere zwischen den beiden errichten. Wenn die Kissen  nicht als Kleinkind-Stopper in Gebrauch sind, erfüllen sie ihren eigentlichen Zweck: Ich nutze sie in der Seitenlage. Ich muss dem Mann dann keine Bettdecke mehr entwenden, um sie zur Schonung meines Rückens und meiner Gelenke zusammenzuknüddeln und zu umarmen. Seitdem die Sofakissen an ihren Ursprungsort zurückgekehrt sind, sieht es dort auch wieder richtig wohnlich aus.

Zwillbo außer Abrutschgefahr.

Nun lerne auch ich in Bezug auf meine Fantasie dazu. Zwar langsam, doch ich lerne. Deshalb gehe ich nicht davon aus, dass sich die Anzahl der Familienmitglieder, die in den nächsten vier bis sechs Jahren in unserem Bett schlafen, auf zwei begrenzen wird – nämlich den Zwillbo-Papa und mich. Also werden uns Kissen und  Liebesbrücke wohl auch in unser neues Schlafzimmer begleiten. Dort steht das Bett dann in einer Nische, in die es exakt hineinpasst. Dann wird es zwar nicht mehr von den Gitterbetten der Zwillbos flankiert, doch können die Seitenschläferkissen die Außenpositionen an der Wand wesentlich bequemer machen.

Mama als Platzanweiser.

Einen Bettumbau im großen Stil konnten wir uns auf diesem Weg ersparen. Wer also – ob freiwillig oder gezwungenermaßen – über ein Familienbett nachdenkt, kann vorhandenes Material ziemlich simpel ergänzen und familientauglich machen. Und wenn die Zwillbos große Jungs sind, haben sie doch garantiert viel mehr Bock in einem Piraten- oder Ritterburgenbett in ihrem eigenen Zimmer zu schlafen! Oder nicht?!

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Karen sagt:

    Habt ihr da euer Trauversprechen über euren Köpfen als visualisierte Soundanzeige? Das ist ja mal cool!

    Gefällt 1 Person

    1. doppelkinder sagt:

      Ja, genau. Das ist die Tonspur unserer „Ja, mit Gottes Hilfe“s 😊

      Gefällt mir

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