Neue Video-Kolumne: Sport ist ihr Hobby #1 – Mama wird fit |PP

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Im Prinzip hätte ich mich über meine unruhigen Babys gar nicht wundern müssen. Ich bin ein Mensch, dem es eigentlich nur richtig gutgeht, wenn er sich uneingeschränkt und viel bewegen kann. Je mehr Features in Sachen Bewegung sich die Zwillinge im Laufe ihrer Entwicklung angeeignet haben, desto besser wurde die Laune. Sich alleine auf den Bauch und zurück drehen, vorwärts robben, sitzen, krabbeln, stehen und sich an Regalen entlanghangeln waren enorme Stimmungsaufheller für die Zwillbos. Laufen war schließlich die absolute Zeitenwende für ihr Wohlbefinden. Was das ganze für’s mütterliche Nervenkostüm bedeutet, steht auf einem anderen Blatt.

Gezieltes Training fehlt

Doch zurück zu mir. Eigentlich sollte man meinen, dass ich mit zwei zweieinhalbjährigen Jungs, deren Grundtempo Rennen ist, genug Bewegung habe. Zumindest kann ich mich über mangelnde Auslastung nicht beklagen. Doch was ich schon seit Monaten vermisse, ist ein besseres Körpergefühl. Gezielt beanspruchte Muskeln, Endorphin-geschwängerte Erschöpfung nach einem Training. Im vergangenen Sommer bin ich viel Fahrrad gefahren und gejoggt. Doch mit dem Herbst kam der Wettlauf mit den Viren. Wann streckt wen der nächste Infekt nieder?

Mein Körper hat früher schon gerne jeder Erkältung Freundschaftslieder singend n den Armen gelegen, aber seitdem ich Mama bin, nehme ich quasi sieben von fünf Infekten mit. Ja, genau, übertrieben viel. Dementsprechend wenig Sport habe ich diesen Winter gemacht. Ich habe die Laufklamotten missmutig an den Nagel gehängt, weil ich quasi nach jedem Neustart wieder eine Erkältung am Hals hatte. Und im Hals.

Täglich Yoga zu machen reißt schon einiges raus, aber wenn man ein (verhinderter) Sport-Junkie ist, kann es auch nicht alles wettmachen. Ich habe immer wieder sehnsuchtsvoll an das eine oder andere Workout gedacht, aber ich hatte auch stets die Befürchtung, mein Körper könnte mir umgehend wieder die Quittung in Form einer verstopften Nase und Gliederschmerzen schicken.

Und dann findest du dich selbst als Mutter irgendwie in einer Zwickmühle wieder. Du bist müde und fühlst dich unfit. Du weißt, dass dir Sport guttun würde, dass er dein Wohlbefinden steigern und dir nach einigen Wochen neue Kraft in Form von Kondition verschaffen würde. Aber. Du weißt auch, dass du irgendwie funktionieren musst und möchtest so viele Bälle wie möglich in der Luft halten: die Kinder gut versorgen, den Job stemmen, den Haushalt schmeißen.

Mama darf nicht krank werden

Ich finde insbesondere die Kinderbekümmerung ist das absolut Grauenhafteste, wenn du als Mama selbst durchhängst. Oder gar die Bekümmerung kranker Kinder – welche ja in Herbst und Winter keine Seltenheit sein sollen. Habe ich mir sagen lassen. Von mir selbst. Heul.

Imke Krüger, Personaltrainerin. Foto: Seistolzaufdich

Während ich mich nun noch mehr oder weniger still und leise nach mehr Fitness sehnte – immerhin habe ich dem Mann zuweilen schon mal kräftig über meine Unzufriedenheit informiert – stellte das Universum seine Antennen auf, empfing die Botschaft und schickte mir Imke. Oder besser gesagt schickte Imke mir eine E-Mail und berichtete mir von ihrem Sport- und Ernährungsprogramm „seidstolzaufdich“.

Imke ist Personaltrainerin und – das war mir beinahe das Wichtigste – sie ist dreifache Mutter. Sie kennt das Leben, das wir kennen. Sie kennt die Müdigkeit, den Schlaf- und Zeitmangel, und sie weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es mitunter sein kann, sich nach einer Schwangerschaft wieder mit seinem Körper anzufreunden. Aber sie weiß auch, welcher Weg funktionieren kann. Für sich selbst und für viele andere Frauen.


Ich machte ein paar Mal das Probetraining, das sie kostenlos auf ihrer Seite anbietet, und war gleichermaßen schockiert und begeistert. Ich musste feststellen, dass es körperlich wesentlich schlechter um mich stand, als ich angenommen hatte. Kennt ihr diese seitlichen Muskeln an eurem Popo? Nein? Bei mir waren sie auch ziemlich in Vergessenheit geraten, und darauf haben sie mich sehr intensiv hingewiesen! Aber es tat auch gut, sie endlich mal wieder zu spüren.

Ja, ich will!

Imkes Trainingsstil, ihre motivierende, wertschätzende Art habe ich sofort sehr gemocht und ich hatte das Gefühl, gemeinsam mit ihr in meinem Wohnzimmer zu Sport zu machen. Also sagte ich Ja! Ja, ich möchte zehn Wochen lang an meiner körperlichen Fitness arbeiten, wieder in Schwung kommen und den Andenken, die mir die Weihnachtskekse im Bauchbereich dagelassen haben, Lebewohl sagen.

Wenn ihr Lust habt, seid dabei! Ich nehme euch in einer Video-Kolumne mit durch diese Wochen und berichte euch, wie es mir und meinen Muskeln ergeht. Ich wünsche mir gerade wirklich kaum etwas sehnlicher, als endlich wieder fitter und körperlich belastbarer zu sein. Außerdem baut Sport ja erwiesenermaßen Stress ab – und von dem haben wir Mamas doch kurioserweise immer reichlich!

Hast du Lust, mitzumachen? Auf Imke Seite findest du ein kostenloses Probetraining. Wenn du dich anmelden möchtest, bekommst du mit dem Code doppelkinder20 einen Rabatt von 20 Euro auf das Online-Training und auf Imkes Trainings-DVDs.

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