Zwillinge und noch mehr Kinder – ich bin dann mal schwanger

Ääääh, ich weiß gar nicht so genau, wie ich es sagen soll. Ich befinde mich gerade in einem emotionalen Zustand, der sich irgendwo zwischen „Erziehungsberichtigte in einer Aufklärungssituation“ und „Geständnis“ befindet. Gleichzeit hat mein Gehirn noch immer enorme Schwierigkeiten, den offensichtlichen Fakten zu folgen.

Jedoch bekomme ich tatsächlich die meisten meiner Hosen nicht mehr zu, wenn ich nicht müde bin, muss ich Pipi oder habe Hunger oder alles auf einmal. Ja, offenbar bin ich schwanger.

Strengste Geheimhaltung

Es ist seltsam, so viele Wochen unter strenger Geheimhaltung zu verbringen, wobei das Gehirn doch eigentlich ein gewisses Gesprächspensum für einen anständigen Reflexionsprozess brauchen würde. Zumindest habe ich mich dafür entschieden, im ersten Trimester erstmal nicht öffentlich zu machen, dass unsere Familie Zuwachs bekommt.

Tja, und nun ist es vorbei, dieses erste Trimester, diese Wochen voller hundselender Schwangerschaftsübelkeit, Hormon-Tango, Erschöpfung, Hautirritation, Geruchsempfindlichkeit, Geschmacksverwirrung und Ungewissheit. Obschon ich sagen muss, dass einige dieser – wie nennt man es denn nun eigentlich, ohne das ganze wie einen einzigen Leidensprozess oder eine Krankheit darzustellen – Symptome, Wehwehchen, Zipperlein…hmmm, Begleiterscheinungen…nach wie vor in unterschiedlicher Intensität vorhanden sind. Doch es steht außer Frage, dass es bei weitem nicht mehr so extrem ist, wie noch vor wenigen Wochen.

Wie war die Frühschwangerschaft?

Ich schreibe beizeiten noch eine kleine Abhandlung über dieses erste Trimester, wann ich von der Schwangerschaft erfahren habe, wie ich die ersten Wochen erlebt habe und allem Piff und Paff, der dazugehört. Aber nun ist die Katze also erstmal aus dem Sack und möglicherweise realisiere ich nun allmählich ein bisschen mehr, dass die Doppelkinder voraussichtlich nicht die einzigen Kinder in unserer Sippe bleiben – Tusch!

Sieh mir mangelnde Eloquenz und fehlenden Wortwitz an dieser Stelle nach, mein Gehirn erinnert mich gerade an einen entlegenen Berg, der im Nebel der Wolken verschwindet und den ich nur schemenhaft aus der Ferne wahrnehmen kann. Ich freunde mich besser mit der Vorstellung an, dass es nun erstmal für eine geraume Zeit so bleibt.

Fühl Dich herzlichst umarmt!!!

 

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