Update: Niemandsland zwischen Corontäne und eingeschränktem Regelbetrieb

Die Corontäne scheint vorerst vorbei. Die Zwillinge können 35 Stunden in der Woche in ihrer Kita betreut werden. Eingeschränkter Regelbetrieb. 12 Wochen waren wir gemeinsam zu Hause. Das Baby hat während dieser Zeit quasi sein Lebensalter verdoppelt und ist jetzt 7 Monate alt. Ich habe meinen Onlinekurs herausgebracht und kann immer noch nicht ganz glauben, dass ich das hier zwischen Kinderbetreuung und weiterem Pandemie-Chaos geschafft habe.

Uns geht’s gut

Uns geht es gut. Na klar, wir spüren die vergangenen Wochen und Monate. Wir holpern uns gerade durch die Phase, in der das Leben wieder den Gang wechselt. Bekanntlich ruckelt es dabei immer etwas. Jetzt gerade ist Kita, nächste Woche können wir wider Erwarten unseren seit fast einem Jahr geplanten Zeeland-Urlaub antreten. Dann ist wieder ein bisschen Kita, dann ist Sommerschließzeit.

Vielleicht haben wir im Herbst wieder ein bisschen Regelmäßigkeit. Vielleicht. Wer weiß schon, welche Corona-Choreographie das Leben dann mit uns tanzen möchte. Und dann waren da ja auch noch unsere Elternzeit-im-Ausland-Pläne – aber dazu an anderer Stelle mehr. Apropos andere Stelle: Der Blog hat sich ein wenig aufgeteilt. In klassische Familien(Blog)Themen hier und alle MOM to WOW-, Coaching- und Empowerment-Beiträge ein paar Häuser weiter.

Wieder kein Latte-Macchiato-Baby

Vermutlich ist 2020 für uns alle bislang komplett anders als wir es uns jemals hätten vorstellen können. Ich habe wieder nicht ausschweifend mit einem Baby Latte Macchiato-trinkend im Café gesessen. In meiner letzten Babyzeit waren zwei Highneed-Zwillies der Grund, in dieser gab es quasi keine geöffneten Cafés. Und nun möchte das Baby nicht mehr irgendwo rumliegen, sondern auf Knien, halb rutschend, halb hopsend die Welt erkunden.

Aber so ist es eben. Wie immer, anders als gedacht. Genauso anders ist es mit dem, was das Baby zu sich zu nehmen gedenkt. Brei wirklich nur, wenn ihm gerade langweilig ist. Ansonsten bitte eher das, was alle anderen haben und Muttermilch. Milch, Milch, Milch. Tags wie nachts. Und doch bin ich nicht so erschlagen wie bei den Zwillingen.

Mittlerweile habe ich Strategien

Denn es ist „nur“ ein Baby – auch das kann mir nachts den letzten Nerv rauben. Denn ich bin bereits Mama-Business-erprobt gewesen, als es zu uns kam. Denn ich habe jetzt routinierte Strategien, immer wieder zu mir zu kommen und bei mir zu bleiben. Und bei Kräften und Nerven. All diese finden sich im Selbst.Fürsorge.Kurs wieder, nach Doppelkindern, dem Novemberjungen und dem Buch quasi mein fünftes Baby.

Ach ja, und 40 werde ich ja auch noch, Herrschaftszeiten, es ist wirklich ein bewegtes Jahr.

Wir sind gesund. Uns geht es gut. Ich hoffe, euch auch.

Meine Gedanken sind bei euch! Alles Liebe,

Juli 💫

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